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Internationale Kontakte

Einige Kontakte mit Kolleginnen und Kollegen entstanden im Rahmen der International Psychoanalytical Association, deren Kongresse Kutter ohne Ausnahme, beginnend 1967 in Kopenhagen bis New Orleans 2004, besuchte. Mit diesem Hintergrund war es nicht ganz so schwierig, Autoren für „Psychoanalysis International, a Guide to Psychoanalysis throughout the World” (1992, 1995, Hillsdale, NJ: The Analytic Press) zu finden: u. a. Horacio Etchegoyen (past-president of the IPA), Alex Holder (UK), Uri Lowental (Israel), Han Groen-Prakken (NL), Alexander Moser (Schweiz), Leonardo Wender (Argentina), R. T. Martin (Australia), Charles Hanly (Canada), Inga Villareal (Colombia), Sudhir Kakar (India), Keigo Okonogi (Japan), Edith Kurzweil (USA), Alain de Mijolla bzw. Michelle Moreau-Ricaud (France), Alexander Etkind (Russia).

 

UNITED KINGDOM

Einzigartig war der Besuch 1982 bei Anna Freud persönlich, nachdem ihr von der Universität Frankfurt die Ehrendoktorwürde verliehen worden war (siehe: Peter Kutter: Ein spätes, aber nicht zu spätes Ehrendoktorat. Jahrbuch der Psychoanalyse, 16: 18-28). Zu Kontrollen war Kutter bei Paula Heiman und John Klauber. Den außerhalb der IPA seinen Weg gehenden Walter Schindler kannte er von Lindau seit 1963; er besuchte ihn mehrfach in London.

 

FRANKREICH

Die Kontakte zu unserem Nachbarland links des Rheins bezogen sich auf Janine Chassenguet-Smirgel, Béla Grunberger und Serge Lebovici. Für PSYCHOANALYSIS INTERNATIONAL arbeitete Kutter mit der Societé díHistoire de Psychoanalise, repräsentiert durch Alain de Mijolla, zusammen. Er lernte Michelle Richaud Moreau kennen und reiste zur Präsentation ihres Balint-Buches 2001 nach Paris. Indirekte Kontakte zu Frankreich bestehen außerdem durch die seit der Uni-Zeit in Frankfurt bekannte, sympathische Kollegin Claude Legueltel.

 

NIEDERLANDE

Daß Hermann Roskamp und Peter Kutter einen Teil der psychoanalytischen Weiterbildung in Amsterdam absolvierten, war ein geschickter Schachzug Wolfgang Lochs. Die Kontrollstunden bei Jeanne Lampl-de Groot waren ebenso streng und gewinnbringend wie die bei Piet Kuiper angenehm und anregend.

 

ÖSTERREICH

Hier hatte Kutter früher Kontakte zu Professor Pieringer in Graz, als er noch die Tagungen in Bad Gastein und Bad Gleichenberg besuchte, später auch zu Oskar Frischenschlager vom Institut für Medizinische Psychologie der Universität Wien in der Severingasse 9.

Wichtiger sind die Beziehungen zur „Wiener Psychoanalytischen Vereinigung” wie z. B. zu dem international geachteten unvergessenen Harald Leupold-Löwenthal. Am 18.6.02 hielt Kutter in Wien einen Vortrag über „Laios und Iokaste - die andere Seite des Ödipuskpmplexes”.- Kutters selbstpsychologisches Engagement wurde dort nicht so recht verstanden. Es gab eine kritische Rezension seines Buches über “Affekt und Körper” in “trans” durch die damalige Präsidentin und bekannte Autorin Sylvia Zwettler-Otte, die zuzletzt einen schönen Artikel zu dem Kutter gewidmeten Buch “Wagnis Psychoanalyse” 2012 beitrug.

 

UNGARN

Hier lebt ein guter Freud: Gábor Szönyi in Budapest. Kutter lernte außerdem zahlreiche ungarische Kolleginnen und Kollegen kennen, u. a. Livia Nemes, György Hidas, György Vikar, Janos Harmatta, Edit Szerdaheyi.

 

USA

Kutter besuchte während einer Rundreise 1972 durch die USA Erich Lindemann in Boston, René Spitz in Denver, Helmut Baum und Heinz Kohut in Chicago, Alexander und Margarete Mitscherlich in Palo Alto, wo er auch Irvin D. Yalom kennen lernte. Später war er wiederholt in New York, machte Abstecher nach White Plains mit Besuch bei Otto Kernberg. Auch bei dem unvergesslichen Willem Niederland und dessen Frau war er zu Gast. Einrucksvoll war ein Gespräch mit Kurt Eissler. Aktuelle Korrespondenz mit Zvi Lothane, dessen umstrittenes Buch „Seelenmord und Psychiatrie” (2004 bei Psychosozial) er 2005 für die PSYCHE rezensierte.

Peter Kutter ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift PSYCHOANALYTIC INQUIRY.

Korrespondenzpartner: Joe D. Lichtenberg, Anna und Paul Ornstein, Ernest S. Wolf.

 

MEXICO

Korrespondenzpartner: Dr. Raúl Páramo Ortéga, Dr. Alfredo Bautista.

 

RUSSLAND

Peter Kutter war 1994 und 1996 in Rostow am Don. Dort gründete Viktor Nikolajev zusammen mit engagierten Kolleginnen und Kollegen ein Institut (Rostow Psychoanalytic Association), an dem Psychoanalyse gelehrt und verbreitet wird. Es herrscht eine freudige Aufbruchstimmung, ähnlich der in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Damals halfen ausländische Kollegen den jungen Psychoanalytikern in Deutschland. Jetzt helfen deutsche Kollegen den russischen mit Rat und Tat.

Kutter war auch 1995 in Moskau.

Korrespondenzpartner: Konstantin Lissizyn (Azov), Jakob Obuchov (Moscow).

 

KOREA

Kutter freut sich über die Kontakte zu einigen Kollegen im fernen Süd-Korea. Professor Cho lernte er auf den Internationalen Kongressen der IPA kennen. Dieser schrieb einen Beitrag zu „Psychoanalysis International”. Kutters früherer Doktorand Tai Kyung Jeung promovierte schließlich bei Prof. Schoeps in Würzburg.. Zuk-Nae Lee lernte Kutter während dessen Promotionsaufenthalts in Zürich kennen („C. G. Jung und symbolisches Verstehen”; Peter Lang 1997).

Dong-Shik Rhee hatte Kutter zu einem internationalen Kongress in Seoul 1994 eingeladen. Thema: Psychotherapy East and West. Kutters Vortrag hatte das Thema: „Psychoanalysis and Tao - differences and similarities” (der Text ist auch auf deutsch erschienen: spektrum 28. Jg., Februar 1998, Heft 1: 16-20, aber schwer zugänglich; bei Interesse steht ein Datensatz zur Verfügung).

Die Korean Psychoanalytic Society gibt eine interessante Zeitschrift heraus: Psychoanalysis, in koreanischer Sprache, aber mit englischen Summaries. Vol. 12, Nr. 1, June 2001, befasst sich u. a. mit Borderline Disorders, Self-Psychological Psychotherapy, Psychoanalysis and Buddhism. Editor in Chief: Byung-Wok Lee.

2004 nahm Peter Kutter als dort geschätzter Referent und Kommentator von 21. Ė 22. August in Seoul an einem Kongress der KOREAN ACADEMY OF PSYCHOTHERAPY, zu deren 30-jährigem Bestehen über Taopsychotherapy and Western Psychotherapy teil, als Co-Chair, presenter und commentator (siehe: Proceedings).
Dort erlebte er, ermöglicht durch seinen früheren Doktoranden Tai-Kyung Jeung, eine höchst eindrucksvolle persönliche Audienz bei dem inzwischen verstorbenen international geschätzten Zen-Master Seung Sahn, dessen Buch „Der Kompass des Buddhismus” auch bei uns bekannt ist. Seine Deutung: „Donít think so much. Just look!”.

2012 erinnerte man sich in Seoul an den deutschen Kollegen. Er lieferte daher gerne den gewünschten Vortrag zum Thema “A Stimulating History of Psychiatry and Psychoanalysis in Germany” zu Ehren von Professor Dongshick Rhees 92. Geburtstag.

 

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23.04.2012